1,450,000+ daily visititors at 
ONLINE dictionary
 

This manifesto was drawn up 
at the very beginning of the
IT-Revolution.

Look at this mirror
and find yourself.

This text is a true copy
of a withdrawn thesis
(Schlussfolgerungen und Nachwort only)
aimed at criticizing and
appreciating conditions
at PHIL II of FAU.

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Great progress has been
made since those days
(1983 - 1986) when I though
a senior lecturer at GSO FH NBG
joined the students of your
faculty for an M.A. in Linguistics.

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This manifesto I promised to
present after having walked
through fire, which I did
on many occasions
demonstrating the secret
behind this work.
(see video: CD-ROM y/1/HTML/1aut.htm)

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This manifesto was first published
in 1993 on CD-ROM under the
title DOCTOR FAUSTUS BITS and Bytes
(Computer in den Geisteswissenschaften)

As presented to staff and students
of the Friedrich-Alexander University
Erlangen-Nürnberg SS 1993.

10th Edition, October 2001,
total copies 34,000.

While the original rests in the
drawers of Prof. Dr. F.J. Hausmann.

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I consider it part of a trilogy.

Part 1: ALD vs. DCE,  *)
Part 2: Doctor Faustus
Part 3: Beispielwörterbuch OFFline und Online *)

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Ever since a conference on this matter
at the Department of Education
(Bayerisches Wissenschaftsministerium)
on the 13th October 1997  *)
I have been feeding my wordlists
into the LEO Online dictionary of the
TU Munich  making it a true "business dictionary",
the LEO's number of daily visitors
rising from 27,000 to 1,450,000+
weekdaily Monday through Friday.

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Thanks.

Thanks to all that crossed my path.

Let it continue
Let it grow
Let it be a blessing to all that come in contact


-------Beginn der originalgetreuen Kopie-------------------- -------aus DOCTOR FAUSTUS BITS AND BYTES 1986---------------
S c h l u s s f o l g e r u n g e n 10. Schlussfolgerungen Wagnis einer Prognose für die weitere Entwicklung und die mögliche Einbindung der neuen Medien in die Geisteswissenschaften Das beschriebene Experiment erstreckte sich über vier Jahrzehnte. Die beschriebenen Erfahrungen, insbesondere in den letzten 10 Jahren, waren im Zeichen einer zunehmenden Mechanisierung, Technisierung und Computerisierung. Es soll versucht werden hieraus zu folgern, zunächst (10.1) in Form von Gegenüberstellungen, dann soll der Versuch einer Prognose (10.2) unternommen werden. 10.1 Gegenüberstellungen 10.1.1 Subjektive versus objektive Betrachtungsweise Es ist, als habe der Mensch zwei grundverschiedene Arten des Denkens und Handelns, die eine wie von innen nach auáen verlaufend, vom Entschluss über die Vorstellung des Erreichens des Zieles, über Wünschen und Träumen bis zur realen, objektiven Verwirklichung, also vom Subjektiven zum Objektiven. Eine andere Art des Denkens und Handelns ist so nüchtern und sachlich, als wäre es nur eine Funktion der Oberfläche und verbliebe rein im Bereich des Objektiven. Während die erstere Art des Denkens und Handelns nach wie vor dem Menschen verbleiben dürfte, sollte es im Bereich des nüchternen mechanischen und mathematischen Denkens mehr und mehr eine Entlastung durch die Computer geben. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten solcher mechanischer Denkweisen zunehmend in Bereiche eindringen, die bisher der freien Betätigung menschlicher Subjekte vorbehalten waren. 10.1.2 Analoges versus digitales Denken Analogen Denkweisen mit flieáendem Übergang von einem Bereich zum anderen stehen digitale Denkweisen mit dem abrupten Entweder-Oder der Exklusivität logischer Entscheidungen gegenüber. Es mag bequem sein, der ersteren Denkweise zu folgen, - 106 - während die letztere klare Entscheidungen fordert. Vielleicht ist das erstere auch natürlicher, das letztere künstlicher. In der heutigen zunehmend technifizierten Welt wird digitale Denkweise mehr gefragt. 10.1.3 Offene versus geschlossene Betrachtungsweise Der leichteren offenen Betrachtungsweise, die etwa eine Zahl in einer vielleicht sogar unendlichen Zahlenreihe sieht, steht eine anspruchsvollere geschlossene Betrachtungsweise gegenüber, die einen Gegenstand als einen in einer bebrenzten Zahl von Gegenständen sieht. Etwa ein Haus, als eines unter 10 Häusern, oder ein Dorf als eine Fläche eingebettet in eine Landschaft. Wenn die Dinge in ihrer Bezogenheit zur Umwelt, ein Ereignis in seiner Bezogenheit zum Zeitgeschehen, Worte in ihrer Bezogenheit zum Kontext gesehen werden, dann ist das die geschlossene Betrachtungsweise. Solche umweltbewusste und zukunftbewusste Denkweise wird durch computerisierte Hochrechnungen gefördert. 10.1.4 Integrale versus differenzierte Betrachtungsweise Integrale Betrachtungsweise, die mit dem Mantel christlicher Nächstenliebe Fehler verdeckt, Schwächen überspielt, Vertrauen erzeugt, Brücken schlägt, zur Verständigung beiträgt, ist für den Menschen und sein psychisches Wohlbefinden ein Erfordernis. Im Zeiten der technischen Differenzierung ist aber aus Sicherheitsgründen eine zunehmend kritischere, unterscheidende und voraussehendere Betrachtungsweise erforderlich. Ohne differenziertes Denken und statistische Hochrechnungen, für die wir genaue Beobachtungen und schnelle Rechner brauchen, geht es aber nicht. 10.1.5 Kreative versus mechanisierte Tätigkeit So kreativ es sein mag, Notizen mit dem Bleistift niederzuschreiben, oder Formen aus Ton zu schaffen, eine zunehmende Mechanisierung in vielen Lebensbereichen ist nicht auszuschlieáen. Sich oft wiederholende Tätigkeiten werden aus Gründen der Rationalisierung mechanisiert, wobei im Bereich der Mechanisierung die Übernahme mechanischer Funktionen durch die Elektronik eine weitere Stufe der Entwicklung darstellen. Briefe vormals handgeschrieben werden bald als - 107 - ELECTRONIC MAIL über den Draht von Haus zu Haus laufen, oder via Satellit durch den Äther auf andere Kontinente übermittelt werden. Man denke nur an die möglichen Zeiteinsparungen im Bereich der Kommunikation, die unweigerlich die Kontinente näher aneinanderrücken lässt. 10.1.6 Handschrift versus Textverarbeitung Noch ist es vielen ungewohnt, eine Notiz, einen Brief, ein Gedicht, so wie es einem einfällt, der Tastatur und damit dem Computer anzuvertrauen. Vielleicht ist das nur eine Sache der Gewohnheit. Vielleicht lernt in naher Zukunft eine Generation das Schreiben auf der Tastatur, statt wie eine Generation vor uns auf der Schiefertafel. Umfragen ergaben, die stärkste professionelle Computernachfrage für PC liege in der Textverarbeitung. 10.1.7 Zettelkasten versus Datenbankverwaltung Wer noch Notizen in einem Zettelkasten sammelt, ist nicht mehr 'in'. Datenbankverwaltung per Tastendruck und Bildschirm ist gefragt. 10.1.8 Phantasie versus künstliche Intelligenz Es heiát der Phantasie seien keine Grenzen gesetzt, dem Computer sind sie. Wer viel mit dem Computer arbeitet, stöát laufend an die Grenzen des Systems. Diese Art von Anstöáen bewirkt wiederum bei Entwicklungsingenieuren jene geistige Tätigkeit, die die Entwicklung der modernen Denkmaschinen vorantreibt. Soweit die Verbesserung der Hardware. Software verbessert sich ebenfalls in enormem Tempo, dementsprechend auch die Menge menschlichen Wissens, die in Datenbasen gespeichert ist. Sie wird immer weiteren Benutzerkreisen immer leichter zugänglich werden. 10.1.9 Kopfrechnen versus Spreadsheet Während die Fähigkeit des Kopfrechnens von Jahr zu Jahr mehr zu schwinden droht, entstehen neue Fertigkeiten, groáe Denk- und Rechenprozesse zu überschauen und sie übersichtlich, - 108 - etwa in einem Spreadsheet darzustellen und dann in Sekunden eine groáe Zahl von abhängigen Rechenoperationen flächendeckend erfolgen zu lassen. 10.1.10 Gedächtnis versus elektronische Speicherung Generationen vor uns pflegten das Gedächtnis. Schüler lernten mehr Gedichte und Daten auswendig als heutzutage. Jetzt werden groáe Datenmengen dem äuáeren Speicher der Computer anvertraut. Vieles liegt im menschlichen Arbeitsspeicher nur für kurze Zeit. Es wird durch neue Daten überschrieben. So mancher Anwender weiá nach wenigen Tagen nicht mehr, wie ein Programm ablief, welche Funktionstasten welche Bedeutung hatten. An die Stelle der Starrheit festgespeicherten Erinnerungsgutes ist jedoch eine groáe geistige Flexibilität getreten. Der menschliche Arbeitsspeicher wird entlastet, von Ballast befreit. 10.1.11 Stationärer versus LAP-SIZED PC Ein PC am Arbeitsplatz und ein zweiter PC zu Hause. Das ist eine Möglichkeit, Notizen zur weiteren Verarbeitung gleich in den PC einzugeben. Wenn man einmal auf den PC eingearbeitet ist, sollte man im gleichen System bleiben. Die beiden PC müssen kompatibel sein, sowohl im Prozessor als auch im Diskettenformat. Ein tragbarer PC, insbesondere einer von den superleichten kompakten LAP-SIZED PC (etwa von TOSHIBA, OLIVETTI) mit einem LCD Display, kann überallhin mitgenommen werden, auch in den Lesesaal der Bibliothek. Das Gerät läuft mit Batterien und ist absolut geräuschlos. Derzeit sind solche lap-sized Geräte jedoch teurer als ein kompatibler Nachbau des IBM-PC aus Taiwan. 10.1.12 Horizontale versus vertikale Lesefläche Die horizontale Lesefläche des auf dem Tisch liegenden Buches wird mehr und mehr von der vertikalen Lesefläche des Bildschirms verdrängt. Vielleicht werden jedoch die Arbeitsplatz-Computer der Zukunft wieder in den Tisch versinken und die Leseflächen unter einer Glasplatte liegen. - 109 - 10.1.13 Emotional gefärbte Aussagen versus nüchtern sachliche Aussagen Zur Zeit sind die Bildschirme vorwiegend monoton. Diese Farblosigkeit trifft auch für Bildschirmtexte und Dialoge zu. Einem inneren Bedürfnis der Benutzer folgend werden Hersteller von Hardware und Software wohl nachkommen und mehr Abwechslung und Farbe auf den Bildschirm bringen, um die Arbeit am Bildschirm irgendwie erholsamer zu gestalten. Vielleicht kommen Musik und Sprachmelodie dazu. 10.1.14 Sprachmelodie versus Monotonie Der sprechende Computer ist noch kein begehrter Handelsartikel. Vielleicht weil er noch zu teuer in der Anschaffung ist, vielleicht auch weil er noch zu schwierig zu programmieren ist. Die Digitalisierung der Sprache wird kostengünstiger werden und mit zunehmendem Speicherplatz im Computer auch leichter einzusetzen sein. Jedenfalls dürfte die Kombination von Bildschirmdialog und Sprachausgabe den Umgang mit dem Computer populärer machen. 10.1.15 Schwarz-Weiá versus Farbe Farbmonitore können farbliche Darstellungen bieten, die die Darstellung am gewohnten Fernsehschirm bei weitem übertreffen, was die Bildauflösung und die Abtönung der Farben betrifft. Noch sind Farbmonitore mit hoher Auflösung recht teuer. Das wird sich ändern. 10.1.16 Lesegeschwindigkeit versus Leseunfähigkeit Der Umgang mit dem Computer erhöht die Fertigkeit, sich schnell bewegende Ziele zu verfolgen oder schnell abrollende Texte zu erfassen. Hieraus ergibt sich eine erhöhte Lesegeschwindigkeit, allerdings verbunden mit einer Konzentrationsschwäche im Lesen langer verschachtelter Sätze. Dies wirkt sich auf den Schreibstil aus. Bestenfalls werden die Sätze kürzer, oder sie werden schwerfällig und unverständlich. - 110 - 10.1.17 Ergonomie versus Stress Die gängigen Heim- und Personal-Computer sind noch weit davon entfernt ergonomisch zu sein. Die Übermüdung der Augen, Finger, Hände, Arme wird von der Faszination der Benutzer überspielt. Insbesondere sind die Bildschirme der billigeren Ausführungen zu beanstanden. Nicht nur wegen etwaigen Flimmerns, sondern insbesondere wegen der Augenbelastung durch die schlechte Lesbarkeit der Schrift. 10.1.18 Sprachlosigkeit versus Sprachausgabe Der Absatzmarkt für Computzer hat noch viele Marktlücken, die auf ihre Entdeckung und kommerzielle Entwicklung warten. Eine dieser ungenutzten Möglichkeiten liegt im sprachlichen Bereich, sowohl in der Spracherkennung wie in der Sprachausgabe. 10.1.19 Spracherkennung versus Tastatureingabe Die übliche Eingabe von Anweisungen, Texten, Daten erfolgt über die Tastatur. Computer können die Stimme ihres Benutzers erkennen lernen. Noch ist dies aufwendig und meist auf wenige Worte begrenzt, die dem Computer umständlich beigebracht werden müssen. Akustische Störungen durch Hintergrundgeräusche sind oft bedenklich hoch und lassen es leichter erscheinen, die Tastatur vorzuziehen. 10.1.20 Spielerisches Verhalten versus betonte Sachlichkeit Jugendliche stürzen sich auf Computer wegen der Spielmöglichkeiten. Studenten sagen auf Befragen eindeutig, es müsse Spaá machen. Im profesionellen Einsatz herrscht die betonte SDDachlichkeit vor. Vielleicht lieáe sich mancher PC leichter vermarkten, wenn wieder etwas mehr auf den Spieltrieb geachtet werden würde. - 111 - 10.1.21 Lehrer versus Schüler Als Lehrer muss ich zugeben, dass ich von Schülern und Studenten, deren Einstieg in die Computerei ich beobachtete, in wenigen Monaten zumindest in Teilbereichen eingeholt werde und als Lehrer von den Schülern lernen kann. 10.1.22 Neuheiten versus bewährte Systeme Technische Neuheiten erscheinen auf dem Markt in so schneller Folge, dass etwa ein Drucker, so gut er sein mag, oft wenige Wochen nach seiner Anschaffung technisch überholt ist. Andererseits sind bewährte Systeme für gewisse Problemlösungen vorzuziehen, weil es oft lange dauert bis die technischen Handbücher der Neuheiten und die angepassten Programme verfügbar sind. Als Vorteil des schnellen technischen Fortschritts ist anzumerken, dass durchaus brauchbare Systeme, kaum zwei Jahre alt, weit unter Preis angeboten werden. Andererseits kann jemand, der mit etwas Geduld auf die nächste technische Erneuerung wartet, eine wesentlich verbesserte Ware erstehen. Unter wesentlich verbessert möchte ich, z.B., die LETTER-QUALITY, also die Schönschrift-Qualität eines Druckers nennen, die in der vorherigen Version des Druckers nicht enthalten war, nunmehr aber ohne Aufpreis mitgeliefert wird. 10.2.23 Faszination versus Zurückhaltung So mancher Computer-Fan lässt sich von der Faszination der Computer-Spiele derart erfassen, dass er seinem Spiel- und Sammeltrieb freien Lauf lässt. Es bietet sich der Vergleich mit einer Suchtkrankheit an. Unvernünftige, überhöhte Geldausgaben für den Kauf von noch faszinierenderen Propgrammen, die ihrerseits wiederum den Spiel- und Sammeltrieb nicht befriedigigen sondern weiter anheizen, sind die Folge. Illegale Verhaltensweisen im Kopieren von Programmen sind symptomatisch und führen zu einem Massenkonsum am Bildschirm. Diesem steht eine Zurückhaltung gegenüber, die von stiller Bewunderung bis zu offener Verachtung in allen Schattierungen läuft. - 112 - 10.2.24 Fehlerhäufigkeit versus halbautomatische Korrektur Es zeigt sich, dass mit intensiver Nutzung der Computer durch im Schreibmaschinenschreiben ungeübte Benutzer, erhöhte Zahlen an Eingabe- und Rechtschreibfehler auftreten. Diesem Phänomen wirkt entgegen die Bereitstellung von Interpreterprogrammen für die Computersprachen. Ein Fehler im Programm wird vom Interpreter angezeigt und die fehlerhafte Zeile auf den Bildschirm gebracht. Sogar der Cursor befindet sich exakt an der Fehlerstelle. Fehler in der Rechtschreibung können zum groáen Teil von sogenannten Rechtschreibkorrekturprogrammen angezeigt werden und sind dann leicht zu beheben. 10.1.25 Freiheit der Programmgestaltung versus starre Schablonenhaftigkeit Was mich im Umgang mit Computern am meisten ärgert, ist die starre Gebundenheit, die sich gelegentlich ergibt, wenn ich ein gutes Programm finde, das fast schon meine Problemlösung bietet, dann in einem winzigen Detail meinen speziellen Erfordernissen nicht entspricht, aber listgeschützt und ohne Quelldatei ist, sodass ich das Programm nicht abändern, anpassen und verbessern kann. Denkschablonen passen eben nur selten für kreatives Denken. 10.1.26 Public Domain versus kommerzielle Programe Zugegeben, die kommerziellen Programme mit ihrer Unterstützung durch Werbung und Zeitschriftenbesprechungen haben zweifelsohne ihre Attraktivität. Die Menge der meist unbekannteren Programme in den frei zugänglichen Programmbibliotheken reichen oft an die kommerziellen Programme heran, übertreffen sie aber bei weitem wegen des offenen Zugangs zu den Quelldateien. 10.1.27 Lesen von Texten versus computerisiertes Finden Die Möglichkeiten des Computerzeitalters werden ganz neue Tätigkeiten entwickeln lassen. Für den Wissenschaftler wesentlich wird dabei sein, dass neben dem Lesen von Texten, konventionell und wie bisher, - 113 - eine andere aber neue Fertigkeit treten wird, nämlich das Finden von Suchworten mit logischen Verknüpfungen und das Aufdecken des Kontextes der Suchworte an den Fundstellen. - 114 - P r o g n o s e n 10.2 Prognose für die mögliche Einbindung der neuen Medien in die Geisteswissenschaften 10.2.1 Möglichkeiten des Einsatzes von Computern Mein Experiment ging von einem rein geistes- wissenschaftlichen Denkansatz aus. In Jahrzehnten wandelte ich mich in gewisser Hinsicht zum Computer-Fachmann in den Geisteswissenschaften. Manchem wird es ähnlich ergehen. Für die meisten wird der Übergang in einem weit kürzeren Zeitlauf erfolgen. Mit dem Computer Investment Program hält der PC seinen Einzug in die philosophischen Fakultäten. Es lässt sich sehr wohl erkennen, wie offen die einzelnen Mitglieder der Universität den neuen Medien gegenüber sind. Bald wird man nur noch unterscheiden zwischen (1) denjenigen, die von der neuen Welle bereits erfasst sind, und (2) denjenigen, die die neue Welle noch nicht erfasst hat. Mit den neuen Möglichkeiten werden andere bisher nicht gepflegte Betrachtungsweisen genutzt werden, wie ich sie in meinen Schlussfolgerungen angedeutet habe. (siehe oben 10.1) 10.2.1.1 Computer als Arbeitsplatz-Computer Der Computer wird für viele zum festen Bestandteil täglichen Umgangs werden. Viele werden mit dem Computer "auf Du und Du" sein. Forschung ohne die Nutzung der Computermöglichkeiten wird bald so gut wie ausgeschlossen sein. 10.2.1.2 Computer als Demonstrations-Computer Computer werden möglicherweise in die Hörsäle Eingang finden, ähnlich wie vorher die Tageslichtprojektoren. Man wird Bildschirme über die Hörsäle verteilt oder supergroáe Projektionsflächen haben. - 115 - 10.2.1.3 Computer als Informationsquelle Computer werden in den Bibliotheken neben anderen Sichtgeräten stehen. Man wird sich Bücher auf Diskette ausleihen, oder auf Laserplatte. Nicht nur von lokalen Bibliotheken. Weltweit wird man über Telefon Datenbanken abfragen und Informationen austauschen können. Standardisierung wird erforderlich sein, um diesen Informationsaustausch zu erleichtern. 10.2.1.4 Computer als Übungsgerät Studenten werden häusliche Übungen auf Diskette übertragen, die dann im Labor auf Richtigkeit überprüft und automatisch mit Lehrerempfehlungen versehen werden können. 10.2.2 Prognose der "Daten-Welle" Auf die Audio-Welle der Tonbandaufnahmen, die Video-Welle der Fernsehaufnahmen wird möglicherweise eine Daten-Welle in den weltweiten Dimensionen der Interkommunikation folgen. Eine Entwicklung, der sich die Geisteswissenschaften nicht verschlieáen können. Ich glaube kaum, dass man den Nachweis von Computer- kenntnissen zur Voraussetzung für ein Studium machen wird. Es wird bald selbstverständlich sein. Es ist noch garnicht so lange her, als ein Student von einem Aufenthalt in Amerika einen Taschenrechner mitbrachte. Er zeigt stolz diesen ersten wissenschaftlichen Rechner herum. Wenige Wochen später, kamen bereits die ersten preiswerten Taschenrechner auf den deutschen Markt. Bereits im folgenden Semester waren die Rechner als Hilfs- und Arbeitsmittel auch zu Klausuren zugelassen. Wie lange wird es noch dauern, bis hand-held computers zu den Klausuren zugelassen sind ? s a g n i e m a l s n i e - m a y b e n e v e r - m a y b e s o o n - w h o k n o w s ? ? ? Eines ist sicher: Die neuen Entdeckungen und Entwicklungen haben so manches in Frage gestellt ! ! ! - 116 - N a c h w o r t 10.3 Nachwort 10.3.1 Nachwort : Computer in den Geisteswissenschaften ÉÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍ» º º º º º Maschinen º º º º º º an sich º º sind º º weder gut noch böse, º º º º sie sind º º º º º º Menschenwerk - Werkzeuge des Menschen. º º º º º ÈÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍͼ Werkzeugmaschinen helfen dem Menschen bei manueller Arbeit. Denkmaschinen helfen ihm bei geistiger Tätigkeit. So wie Werkzeugmaschinen ihren Stand in den Fabrikhallen und Lehrwerkstätten haben, sollten Denkmaschinen ihren Stand in den Werkstätten der Intelligenz und den Universitäten haben. Am Menschen liegt es diese Maschinen so zu gestalten und einzusetzen, dass sie nützliche Werkzeuge sind. Möge es mehr Techniker und Informatiker geben, die diese modernen Denkmaschinen, genannt Computer, verbessern und mit dienlichen Programmen versehen. Andererseits möge es von den Geisteswissenschaftlern, die bisher ihrem scharfen Verstand und den klaren Definitionen ihrer Gedanken mehr vertrauten als den unheimlichen Maschinen, möge es mehr von diesen Wissenschaftlern geben, die es wagen Teile ihres Denkprozesses den Maschinen anzuvertrauen, sei es vorerst auch nur der spielerischen Experimente wegen. Mögen beide, Techniker und Geisteswissenschaftler, sich in der Lösung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen ergänzen. Vielleicht ist die Not der Geisteswissenschaftler gröáer als sie es selbst vermeinen. Man denke an die Zahl der arbeitslosen Akademiker. Vielleicht sollte daher das Angebot zur Zusammenarbeit auch von dieser Seite ausgehen. Hoffentlich sind die Techniker schnell genug, uns den Weg zu erleichtern und sich in unseren geisteswissenschaftlichen Bedarf an erforderlichen Hilfsfunktionen einzufühlen. Der Umgang mit den modernen Denkmaschinen, also primär das Erstellen von Computer-Programmen und das Wagnis diese Maschinen zu zähmen, zu bändigen und zu neuen ungeahnten Aktivitäten anzutreiben, fördert die Kreativität mehr denn je. Vielleicht werden hier neue Berufsbilder entstehen, wie die Fächerverbindung Linguistik und Informatik oder - 117 - Geschichte und Informatik oder Archäologie und Informatik oder Psychologie und Informatik, also neue Möglichkeiten und Berufschancen, auch für und insbesondere für Geisteswissenschaftler, vorausgesetzt wir nehmen die Herausforderung der neuen Denkmaschinen an. - 118 - 10.3.2 Nachwort zum umfassenderen Experiment Ein Doktor Johannes Faust des Jahres 1986 wird um sich in seiner Studierwerkstatt einen gleichsam magischen Kreis aufbauen, und zwar nicht aus den mystischen Symbolen, die bezeichnend waren für die komprimierte Weisheit vergangener Epochen, sondern einen Kreis aus modernen elektronischen Geräten errichten, die die Denkfähigkeit der gegenwärtigen Epoche repräsentieren. Statt der magisch-mystischen Symbole die als Kürzel für den erforderlichen Ablauf der Gedanken im Gehirn weniger Eingeweihter dienten, stehen um ihn statt der Denk-Ware früherer Epoche solide Hard-Ware der Gegenwart. Kein Wunder, dass diese magischen Werkzeuge der Gegenwart zuverlässiger als die Werkzeuge der Vergangenheit sind. Nicht nur zuverlässiger sondern auch zugängiger. An Stelle eines Doktors der Weisheiten sitzen vor den Geräten ungezählte, die nie ihren Fuá in die Universitäten setzen werden. - 119 - 10.3.3 Nachwort : die dualen Prinzipien 10.3.3.1 Das Lustprinzip : 0 Alchemisten bemühten sich, Blei in Gold zu verwandeln. Mit der Wandlung der Materie erlebten die Betrachter eine innere Wandlung und Läuterung. Computer-Anwender erleben etwas Ähnliches. In den vielen Stunden am Computer vollzieht sich etwas in ihrer eigenen Denksubstanz. Sie beginnen, wie Computer zu denken in einer dualen Denkweise aus NULL und EINS. Die NULL steht psychologisch betrachtet für das verbindende Prinzip, die Konjunktion, für die Akzeptanz, für das Bejahende, für Goethes Prinzip des Ewig-Weiblichen, für das Lustprinzip, für die NULL gesehen als Vulva, die Erholung, die Entspannung, für das Göttliche, für die Liebe. Das Geheimnis aller Geheimnisse liegt darin, dass die niederste Matrix des Denkens nur aus einem einzigen Wert besteht. Das ist die NULL selbst und nichts anderes. Das ist das Lustprinzip als das mächtigste aller Prinzipien. - 120 - Graphisch-symbolische Darstellung des "dualen Prinzips 0" - 121 - Graphisch-verbale Darstellung des "dualen Prinzips 0" als Werkzeug der Persuasion, kreiert und eingesetzt von W.H. in den studentischen Unruhen des Jahres 1969. Das Original war in grüner Schrift auf weiáem Grund. - 122 - 10.3.3.2 Das kreative Prinzip : 1 Die EINS verkörpert das Kreative, das Neue, die Idee, den Einfall, die menschliche Leistung, das Unbefriedigtsein, den Trieb, den Einsatz von Werkzeugen (hier: der Computer), psychologisch gesehen, das Werkzeug schlechthin, den Phallus, die Tat, den Schritt voran, die Entscheidung. Das kreative Prinzip gehört der Zweiermatrix an, die aus den Werten 0 und 1 besteht. Sie unterscheidet sich von der niederen Matrix der reinen Lust darin, dass sich hier eine klare Zielvorstellung in der Eins vorfindet, die der Lust einen Zustand des Unbefriedigtseins entgegensetzt mit dem Bedürfnis dieses Mangel durch die programmierte Handlung zu beseitigen. - 123 - Graphisch-symbolische Darstellung des "dualen Prinzips 1" - 124 - Graphisch-verbale Darstellung des "dualen Prinzips 1" als Werkzeug der Persuasion, kreiert und eingesetzt von W.H. in den studentischen Unruhen des Jahres 1970. Das Original war in grüner Schrift auf weiáem Grund. - 125 - N a c h w o r t 10.4 Nachwort zum umfassenderen Experiment Ein Doktor Johannes Faust des Jahres 1986 wird um sich in Umhegung seiner Studierwerkstatt einen gleichsam magischen Kreis aufbauen, und zwar nicht aus den mystischen Symbolen, die bezeichnend waren für die komprimierte Weisheit vergangener Epochen, sondern einen Kreis aus modernen elektronischen Geräten errichten, die die Denkfähigkeit der gegenwärtigen Epoche repräsentieren. Statt der magisch-mystischen Symbole die als Kürzel für den erforderlichen Ablauf der Gedanken im Gehirn weniger Eingeweihter dienten, stehen um ihn statt der Denk-Ware früherer Epoche solide Hard-Ware der Gegenwart. Kein Wunder, dass diese magischen Werkzeuge der Gegenwart zuverlässiger als die Werkzeuge der Vergangenheit sind. Nicht nur zuverlässiger sondern auch zugängiger. An Stelle eines Doktors der Weisheiten sitzen vor den Geräten ungezählte, die nie ihren Fuá in die Universitäten setzen werden. 10.5 N a c h w o r t Das Lustprinzip Alchemisten bemühten sich, Blei in Gold zu verwandeln. Mit der Wandlung der Materie erlebten die Betrachter eine innere Wandlung und Läuterung. Computer-Anwender erleben etwas Ähnliches. In den vielen Stunden am Computer vollzieht sich etwas in ihrer eigenen Denksubstanz. Sie beginnen, wie Computer zu denken in einer dualen Denkweise aus NULL und EINS. Die NULL steht psychologisch betrachtet für das verbindende Prinzip, die Konjunktion, für die Akzeptanz, für das Bejahende, für Goethes Prinzip des Ewig-Weiblichen, für das Lustprinzip, für die NULL gesehen als Vulva, die Erholung, die Entspannung, für das Göttliche, für die Liebe. Die EINS verkörpert das Kreative, das Neue, die Idee, den Einfall, die menschliche Leistung, das Unbefriedigtsein, den Trieb, den Einsatz von Werkzeugen (hier: der Computer), psychologisch gesehen, das Werkzeug schlechthin, den Phallus, die Tat, den Schritt voran, die Entscheidung. Das Geheimnis aller Geheimnisse liegt darin, dass die niederste Matrix des Denkens nur aus einem einzigen Wert besteht. Das ist die NULL selbst und nichts anderes. Das ist das Lustprinzip als das mächtigste aller Prinzipien. B l e i in G o l d oder F r u s t in L u s t Das Überleben der Menschheit lässt sich mit Gold nicht erkaufen ! ! ! ! ! ! L u s t ist die ursprünglichste aller Umhegungen 0 0 0 0 0 0 Das ist es also: L u s t . . . oder mit den letzten Worten . . . Goethe: Faust " . . . das Ewig-weibliche zieht uns hinan."
-----------Ende der originalgetreuen Kopie------------------ -------aus DOCTOR FAUSTUS BITS AND BYTES 1986---------------
Anmerkung: Möge die "Lust" über den "Frust" siegen. Für den Begriff des Kreativen hat sich beim Autor zwischenzeitlich ein Paradigma-Wandel vollzogen. Mehr im dritten Teil.
Teil 1: ALD vs. DCL 1983 teil 2: Doctor Faustus (= Computer in den Geisteswissenschaften) 1986 Teil 3: Beispielwörterbuch Offline und Online (Überlegungen für eine neue Art von Wörterbuch unter Berücksichtigung des globalen Aspekts) 2001 http://mrhoney.de/y/1/html/mnch0405.htm Winfried Honig, M.A., Mr Honey Franz-Reichel-Ring 12 90473 Nürnberg tel 0911 - 80 84 45 mailto:winfried.honig@online.de

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